Menschen und Forschung zu digitalen Technologien zusammenbringen: Ein Bürgerpanel für Karlsruhe
Mehr als 100 Menschen aus Karlsruhe und Umgebung sind bereits mit dabei beim Bürgerpanel Wir forschen digital am Karlsruher Institut für Technologie. Das Prinzip: Bürger:innen nehmen an Studien zu digitalen Technologien teil, bringen ihre Perspektive ein und können dabei Geld verdienen. – veröffentlicht am 26. März 2026

Weißer Kittel, Schutzbrille, Mikroskop und Petrischale – diese Bilder findet man, wenn man online sucht oder eine künstliche Intelligenz befragt. Doch Wissenschaft kann auch ganz anders aussehen: Im Bürgerpanel Wir forschen digital können Interessierte aus Karlsruhe und Umgebung das selbst hautnah miterleben und an aktuellen Studien zu digitalen Technologien teilnehmen. Im Bürgerpanel gibt es ganz unterschiedliche Studien: „Häufig führen wir wissenschaftliche Interviews mit den Menschen aus dem Bürgerpanel“, berichtet Prof. Melanie Volkamer, eine der Mitinitiatorinnen des Panels. „Aktuell sprechen wir zum Beispiel mit Personen, die schon mal an einer Kommunalwahl in Baden-Württemberg teilgenommen haben und möchten herausfinden, wie vertrauenswürdig sie die technologischen Abläufe bei der Stimmenauszählung finden.“ Eine ähnliche Studie startet voraussichtlich im Sommer, hier geht es in den Interviews um Erfahrungen mit digitalen Haushaltsenergieanwendungen, zum Beispiel Apps, die den Stromverbrauch messen. Es kann aber auch praktischer zugehen: Dann lernen Teilnehmende mithilfe eines Spiels selbstständig, Phishing-Nachrichten besser zu erkennen oder nutzen Passwort-Manager in der virtuellen Realität, also mit einer VR-Brille. Gefördert wird das Bürgerpanel von den KASTEL Security Research Labs.
„Mit Wir forschen digital möchten wir den Kontakt zwischen uns als Forschenden auf der einen Seite und Bürger:innen in und um Karlsruhe ausbauen“, erklärt Prof. Volkamer. „Der Slogan Ihre Perspektive zählt! soll klarmachen: Durch Ihr Engagement können Sie zu den jeweiligen Technologien das einbringen, was Ihnen wichtig ist.“
Antworten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit sollen Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam geben – so formuliert es auch KIT-Präsident Jan S. Hesthaven in seiner Zukunftsvision „Science for Impact“ für das Karlsruher Institut für Technologie. Wir forschen digital trägt einen Teil dazu bei, dass das KIT offen ist für unterschiedliche Perspektiven, und dass Vertrauen in die Wissenschaft durch die direkte Beteiligung wächst.
Der Grundgedanke ist einfach: Wissenschaftler:innen, die mit und über Menschen forschen und Menschen, die an Forschung interessiert sind, zusammenzubringen. „Wissenschaft, die mit Menschen forscht, braucht auch Menschen, die teilnehmen möchten – das ist eine der zentralen Herausforderungen der sogenannten Human Subject Research“, betont Prof. Alexander Mädche, ebenfalls Mitinitiator von Wir forschen digital.
„Wer teilnimmt soll mit neuen Erkenntnissen wieder nach Hause gehen“ – Prof. Melanie Volkamer
Geforscht wird mit den Mitgliedern des Panels zu digitalen Technologien – ein breites Feld mit ganz unterschiedlichen Studien. Immer wieder gibt es für die Bürger:innen dabei auch die Möglichkeit, neue digitale Technologien auszuprobieren, die sie meist im Alltag vielleicht noch nicht nutzen – ein Anreiz, an den Studien teilzunehmen. Die meisten Studien erfordern keine große Zeitinvestition, oft geht es zum Beispiel um eine Stunde im Labor. Einen passenden Termin dafür suchen sich die Mitglieder einfach im Online-Portal aus. Bezahlt werden Teilnehmende mindestens auf Niveau des Mindestlohns, für Studien von etwa einer Stunde gibt es oft bereits 20 Euro. „Besonders wichtig ist es uns außerdem, dass Menschen bei unseren Studien etwas lernen“, sagt Volkamer. „Neben der Aufwandsentschädigung sollen sie auch um neue und positive Erfahrungen reicher wieder nach Hause gehen.“
Menschen und Forschung zu digitalen Technologien zusammenbringen: Ein Bürgerpanel für Karlsruhe
Mehr als 100 Menschen aus Karlsruhe und Umgebung sind bereits mit dabei beim Bürgerpanel Wir forschen digital am Karlsruher Institut für Technologie. Das Prinzip: Bürger:innen nehmen an Studien zu digitalen Technologien teil, bringen ihre Perspektive ein und können dabei Geld verdienen. – veröffentlicht am 26. März 2026

Weißer Kittel, Schutzbrille, Mikroskop und Petrischale – diese Bilder findet man, wenn man online sucht oder eine künstliche Intelligenz befragt. Doch Wissenschaft kann auch ganz anders aussehen: Im Bürgerpanel Wir forschen digital können Interessierte aus Karlsruhe und Umgebung das selbst hautnah miterleben und an aktuellen Studien zu digitalen Technologien teilnehmen. Im Bürgerpanel gibt es ganz unterschiedliche Studien: „Häufig führen wir wissenschaftliche Interviews mit den Menschen aus dem Bürgerpanel“, berichtet Prof. Melanie Volkamer, eine der Mitinitiatorinnen des Panels. „Aktuell sprechen wir zum Beispiel mit Personen, die schon mal an einer Kommunalwahl in Baden-Württemberg teilgenommen haben und möchten herausfinden, wie vertrauenswürdig sie die technologischen Abläufe bei der Stimmenauszählung finden.“ Eine ähnliche Studie startet voraussichtlich im Sommer, hier geht es in den Interviews um Erfahrungen mit digitalen Haushaltsenergieanwendungen, zum Beispiel Apps, die den Stromverbrauch messen. Es kann aber auch praktischer zugehen: Dann lernen Teilnehmende mithilfe eines Spiels selbstständig, Phishing-Nachrichten besser zu erkennen oder nutzen Passwort-Manager in der virtuellen Realität, also mit einer VR-Brille. Gefördert wird das Bürgerpanel von den KASTEL Security Research Labs.
„Wissenschaft, die mit Menschen forscht, braucht auch Menschen, die teilnehmen möchten“ – Prof. Dr. Alexander Mädche
„Mit Wir forschen digital möchten wir den Kontakt zwischen uns als Forschenden auf der einen Seite und Bürger:innen in und um Karlsruhe ausbauen“, erklärt Prof. Volkamer. „Der Slogan Ihre Perspektive zählt! soll klarmachen: Durch Ihr Engagement können Sie zu den jeweiligen Technologien das einbringen, was Ihnen wichtig ist.“
Antworten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit sollen Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam geben – so formuliert es auch KIT-Präsident Jan S. Hesthaven in seiner Zukunftsvision „Science for Impact“ für das Karlsruher Institut für Technologie. Wir forschen digital trägt einen Teil dazu bei, dass das KIT offen ist für unterschiedliche Perspektiven, und dass Vertrauen in die Wissenschaft durch die direkte Beteiligung wächst.
Der Grundgedanke ist einfach: Wissenschaftler:innen, die mit und über Menschen forschen und Menschen, die an Forschung interessiert sind, zusammenzubringen. „Wissenschaft, die mit Menschen forscht, braucht auch Menschen, die teilnehmen möchten – das ist eine der zentralen Herausforderungen der sogenannten Human Subject Research“, betont Prof. Alexander Mädche, ebenfalls Mitinitiator von Wir forschen digital.
„Wer teilnimmt soll mit neuen Erkenntnissen wieder nach Hause gehen“ – Prof. Melanie Volkamer
Geforscht wird mit den Mitgliedern des Panels zu digitalen Technologien – ein breites Feld mit ganz unterschiedlichen Studien. Immer wieder gibt es für die Bürger:innen dabei auch die Möglichkeit, neue digitale Technologien auszuprobieren, die sie meist im Alltag vielleicht noch nicht nutzen – ein Anreiz, an den Studien teilzunehmen. Die meisten Studien erfordern keine große Zeitinvestition, oft geht es zum Beispiel um eine Stunde im Labor. Einen passenden Termin dafür suchen sich die Mitglieder einfach im Online-Portal aus. Bezahlt werden Teilnehmende mindestens auf Niveau des Mindestlohns, für Studien von etwa einer Stunde gibt es oft bereits 20 Euro. „Besonders wichtig ist es uns außerdem, dass Menschen bei unseren Studien etwas lernen“, sagt Volkamer. „Neben der Aufwandsentschädigung sollen sie auch um neue und positive Erfahrungen reicher wieder nach Hause gehen.“

„Wissenschaft, die mit Menschen forscht, braucht auch Menschen, die teilnehmen möchten“ – Prof. Dr. Alexander Mädche
„Mit Wir forschen digital möchten wir den Kontakt zwischen uns als Forschenden auf der einen Seite und Bürger:innen in und um Karlsruhe ausbauen“, erklärt Prof. Volkamer. „Der Slogan Ihre Perspektive zählt! soll klarmachen: Durch Ihr Engagement können Sie zu den jeweiligen Technologien das einbringen, was Ihnen wichtig ist.“
Antworten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit sollen Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam geben – so formuliert es auch KIT-Präsident Jan S. Hesthaven in seiner Zukunftsvision „Science for Impact“ für das Karlsruher Institut für Technologie. Wir forschen digital trägt einen Teil dazu bei, dass das KIT offen ist für unterschiedliche Perspektiven, und dass Vertrauen in die Wissenschaft durch die direkte Beteiligung wächst.
Der Grundgedanke ist einfach: Wissenschaftler:innen, die mit und über Menschen forschen und Menschen, die an Forschung interessiert sind, zusammenzubringen. „Wissenschaft, die mit Menschen forscht, braucht auch Menschen, die teilnehmen möchten – das ist eine der zentralen Herausforderungen der sogenannten Human Subject Research“, betont Prof. Alexander Mädche, ebenfalls Mitinitiator von Wir forschen digital.

„Wer teilnimmt soll mit neuen Erkenntnissen wieder nach Hause gehen“ – Prof. Melanie Volkamer
Geforscht wird mit den Mitgliedern des Panels zu digitalen Technologien – ein breites Feld mit ganz unterschiedlichen Studien. Immer wieder gibt es für die Bürger:innen dabei auch die Möglichkeit, neue digitale Technologien auszuprobieren, die sie meist im Alltag vielleicht noch nicht nutzen – ein Anreiz, an den Studien teilzunehmen. Die meisten Studien erfordern keine große Zeitinvestition, oft geht es zum Beispiel um eine Stunde im Labor. Einen passenden Termin dafür suchen sich die Mitglieder einfach im Online-Portal aus. Bezahlt werden Teilnehmende mindestens auf Niveau des Mindestlohns, für Studien von etwa einer Stunde gibt es oft bereits 20 Euro. „Besonders wichtig ist es uns außerdem, dass Menschen bei unseren Studien etwas lernen“, sagt Volkamer. „Neben der Aufwandsentschädigung sollen sie auch um neue und positive Erfahrungen reicher wieder nach Hause gehen.“

„Wissenschaft, die mit Menschen forscht, braucht auch Menschen, die teilnehmen möchten“ – Prof. Dr. Alexander Mädche
„Wer teilnimmt soll mit neuen Erkenntnissen wieder nach Hause gehen“ – Prof. Melanie Volkamer